Über dieses Projekt

Familiengeschichte, Sozialgeschichte und die Suche nach den Menschen hinter den Quellen.

Familiengeschichte als Fenster in die Vergangenheit

Diese Website ist aus meiner langjährigen Beschäftigung mit Familiengeschichte entstanden. Was als Interesse an den eigenen Vorfahren begann, entwickelte sich mit der Zeit zu einer breiteren Auseinandersetzung mit den Lebenswelten vergangener Generationen.

Mich interessieren nicht nur Namen und Daten. Mich interessiert, wie Menschen lebten, arbeiteten, heirateten, migrierten und auf die Ereignisse ihrer Zeit reagierten. Familiengeschichte eröffnet dabei einen sehr persönlichen Blick auf die Vergangenheit: Große historische Entwicklungen werden greifbar, wenn man sie durch das Leben einzelner Menschen betrachtet.

Die Beiträge auf dieser Seite erzählen deshalb nicht nur von Vorfahren, sondern von den Welten, in denen sie lebten.

Wie ich forsche

Familiengeschichte ist die bestmögliche Rekonstruktion vergangener Lebenswelten aus den Quellen, die erhalten geblieben sind.

Diese Rekonstruktion entsteht aus vielen unterschiedlichen Bausteinen: Kirchenbüchern, Standesamtsregistern, Nachlassakten, Adressbüchern, historischen Zeitungen, Fotos, Familienerinnerungen und Archivquellen. Manchmal beginnt eine Recherche mit einem einzigen Namen oder einer alten Fotografie. Manchmal führt ein Zufallsfund zu einer völlig neuen Fragestellung.

Nicht jede Frage lässt sich beantworten. Nicht jede Überlieferung erweist sich als richtig. Neue Quellen können bisherige Annahmen bestätigen, verändern oder widerlegen. Gerade das macht historische Forschung für mich so spannend.

Wer hier schreibt

Geschichte begleitet mich schon mein ganzes Leben. Ich habe Ur- und Frühgeschichte sowie Geschichte studiert und beschäftige mich seit vielen Jahren mit Familienforschung. Besonders interessieren mich sozialgeschichtliche Fragen: Wie sah der Alltag vergangener Generationen aus? Welche Möglichkeiten und Grenzen bestimmten ihr Leben? Welche Spuren haben sie hinterlassen?

Vielleicht kommt dabei immer wieder die Archäologin in mir durch. Oft besteht Forschung aus vielen kleinen Puzzleteilen, von denen genau die wichtigen zunächst fehlen. Trotzdem lässt sich aus den erhaltenen Spuren oft erstaunlich viel über Menschen und ihre Lebenswelten erfahren.

Diese Website ist eine Sammlung solcher Spuren, Geschichten und Rekonstruktionen.