Vergessene Berufe

Was Menschen arbeiteten, verrät oft mehr über ihr Leben als Geburts- und Sterbedaten. Diese Serie erzählt von Handwerkern, Schiffern, Bauern, Köttern und Berufen, die heute längst verschwunden sind.

Berufe gehören zu den häufigsten Angaben in historischen Quellen. Gleichzeitig sind viele davon heute kaum noch bekannt. Was machte ein Raschmacher? Wie lebte ein Havelschiffer? Wovon ernährte sich ein Tagelöhner?

Hinter Berufsbezeichnungen verbergen sich Arbeitswelten, soziale Stellung und oft ganze Lebensgeschichten. Diese Serie sammelt Beiträge über Berufe, die in meiner Familiengeschichte vorkommen, und versucht die Menschen hinter den Berufsangaben sichtbar zu machen.

Handwerk

Raschmacher, Schalenkitter, Schumacher, Leinweber

Gewerbe

Havelschiffer, Händler, Gastwirte

Landwirtschaft

Bauern, Kötter, Tagelöhner, Schäfer

Berufsangaben gehören zu den spannendsten Informationen, die historische Quellen überliefern können. Sie verraten etwas über Arbeit, soziale Stellung und den Alltag eines Menschen. Gleichzeitig sind sie nicht in allen Quellen selbstverständlich. Gerade in den älteren katholischen Kirchenbüchern Westfalens begegnet man oft nur Namen und Daten. Umso interessanter wird es, wenn Berufe doch einmal auftauchen oder sich aus anderen Unterlagen erschließen lassen.

Diese Serie versammelt Berufe aus meiner Familiengeschichte – von Bauern, Köttern und Tagelöhnern bis zu Raschmachern, Havelschiffern oder Schalenkittern – und fragt, was diese Tätigkeiten über das Leben vergangener Generationen erzählen können.

Warum Berufe mehr erzählen als Daten

Warum Berufe mehr erzählen als Daten